Nazis raus?

Mit Legida laufen Rechtsradikale und Hooligans über den Ring
War das jetzt ein guter Abend? Oder ein bitterer? Nach dem zweiten Aufmarsch von Legida ist das Fazit gespalten. Zwar konnte Legida nicht wie angekündigt 40.000 Menschen auf die Straße locken, aber wer hätte das wirklich erwartet? Dennoch liefen Tausende, unter ihnen viele Neonazis und gewaltbereite Hooligans, unter massivem Polizeischutz auf dem Ring entlang. Ihnen waren die Gegendemonstranten zahlen- und krachmäßig überlegen.
Am Anfang sieht es so aus, als könnte es klappen mit der Blockade. In der Querstraße beim Wintergartenhochhaus stehen hunderte Menschen, die Legida-Leute nicht durchlassen wollen. Immer wieder stellen sie sich ihnen entgegen, rufen »Haut ab« oder »Wir sind die Mauer, das Volk muss weg«. Nur einzelne Legidisten kommen mit Hilfe der Polizei durch, die Spaliere durch die blockierende Masse bildet. Übers Telefon kommen Meldungen, dass der Beginn der Legida-Demo verschoben wird. Zu wenige Menschen auf dem Augustusplatz.

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