Iggy and the fuckin‘ scooter

Wochenendgestaltung in der Pampa vor Berlin. Mit großen Bands, dem Wurstjungen und der Erwähnung einer Geschlechtskrankheit am Sonntagmorgen. Ein Besuch beim Greenville-Festival.

Iggy Pop ist müde. »I’m fuckin’ muuude«, sagt er. Man glaubt ihm kein Wort. Der 65-Jährige singt und springt, als gäbe es kein Morgen, sondern nur ein Gestern. Mit den »fuckin’« Stooges ist er hier, und die sehen in der Tat etwas müde und sehr weißhaarig aus, aber klingen so, wie sie damals in den Siebzigern geklungen haben müssen, in denen Iggy einen ähnlich nackten Waschbrettbauch gehabt haben dürfte, unter dem tief die Jeans hängt. Nur dass er diesmal Plastik-Wasserflaschen in die Menge wirft.

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Mein Name ist Hase

Wochenendgestaltung mit Tieren. Ein Bericht vom Immergut-Festival.Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Nein, »gute Laune«, brüllen Sprechblasen aus Pappe. Am Himmel strahlt die Sonne, unten im Staub die Gesichter. Das Immergut eröffnet traditionell die Festival-Saison. Und alle sind sie wieder da. Freaks und Verrückte, brave Mädchen und bebrillte Jungs, Musikbegeisterte und Total-Besoffene. Die familiäre Stimmung ist der Grund, warum man immer wieder herkommt, immer wieder all diese Leute trifft, immer wieder viel zu wenig schläft und viel zu viel trinkt. Und natürlich die Bands.

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